Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze

Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze


Belastung und Gesundheitsgefahr durch SchimmelpilzeDie Belastung und Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze ist unterschiedlich stark, für Kinder, Schwangere oder ältere Personen aber intensiver, als für ausgewachsene Menschen mittleren Alters. Schimmelpilze kommen in der natürlichen Umgebung zu einem Anteil in der Luft vor und führen zu keiner akuten Gesundheitsgefahr. Dementsprechend weist das Umweltbundesamt auch darauf hin, dass es sich bei einem Schimmelpilz zunächst um ein hygienisches Problem handelt, von dem keine akute Gesundheitsgefahr ausgeht.

Setzt sich der Schimmelpilz jedoch im Innenraum ab kann eine Gefahr für den Bewohner entstehen. In diesem Zusammenhang ist jedoch die Konzentration der Schimmelpilzsporen ausschlaggebend, denn es muss berücksichtigt werden, dass ein Raum niemals frei von Schimmelpilzsporen sein kann, da diese stets in der Atemluft, sowohl innen als auch außen, vorkommt. Dies gilt sogar für sogenannte Reinräume! Daher wird der Schimmelpilzbefall auch in unterschiedliche Risikogruppen eingeteilt. Diese ist insbesondere für die Beseitigung des Schimmelpilzes von Bedeutung. Jedoch reicht es nicht alleine aus, den Befall zu beseitigen, stattdessen muss auch die Ursache beseitigt werden.

Der Schimmelpilz kann zu allergischen Reaktionen führen, die sich in den Symptomen dem Heuschnupfen ähneln. Die Wirkstoffkonzentration vom jeweiligen Schimmel selbst trägt zur eigentliche Stärke der Gefahr bei. Bei einigen Personen oder auch Tieren mit einem geschwächten Immunsystem sind anfälliger als andere. Schimmelpilze werden meistens durch die Atemwege in Form von Sporen aufgenommen. Aber auch der Übertrag auf Lebensmittel ist möglich und dadurch die Aufnahme in den Organismus.

Es gibt mehr als 1,5 Millionen verschiedene Schimmelpilzarten, wovon rund 180.000 eindeutig identifiziert wurden. Diese sind nicht alle auf die gleiche Art und Weise gesundheitsgefährdend. Viele dieser Schimmelpilze sind hingegen sogar nützlich und werden in der Medizin, beispielsweise für die Produktion von Antibiotika oder in der Lebensmittelindustrie beispielsweise bei der Produktion von Käse oder Joghurt eingesetzt.  Sollten gesundheitliche Probleme auftreten, ist es notwendig einen Arzt zu konsultieren, jedoch ist es in diesem Zusammenhang besser einen experten, wie einen darauf spezialisierten Umweltmediziner aufzusuchen.

Mehr zum Thema: