News

Check out market updates

Mit Hilfe des Staates in die eigenen vier Wände

Wer die Schule abgeschlossen hat und seine Berufsausbildung startet, hat jede Menge Träume für die Zukunft. Knapp 50 Prozent der unter 30-Jährigen wünschen sich ein Eigenheim (siehe Grafik). Für den, der früh mit dem Sparen anfängt, muss das kein Wunschtraum bleiben. In vielen Fällen hilft der Staat beim Sparen für die eigenen vier Wände.


Wohnungsbauprämie für Bausparer

Bausparer ab 16 Jahren unterstützt Vater Staat mit der Wohnungsbauprämie. Sie ist vor allem für Auszubildende und Berufsstarter interessant, denn das jährlich zu versteuernde Einkommen darf 25.600 Euro nicht überschreiten (Ehepaare 51.200 Euro). Gefördert werden Einzahlungen zwischen 50 und 512 Euro pro Jahr mit 8,8 Prozent. Das macht rund 45 Euro im Jahr, für Ehepaare das Doppelte. Die Prämie gibt es allerdings nur, wenn das Guthaben wohnwirtschaftlich verwendet wird, also für den Bau, Kauf oder die Modernisierung einer Immobilie. Eine Ausnahme gibt es für junge Sparer: Wer bei Abschluss des Bausparvertrages unter 25 Jahre alt ist, darf nach sieben Jahren frei über das Guthaben inklusive Prämie verfügen – diese Gelegenheit gibt es für jeden Sparer jedoch nur einmal.


Arbeitnehmersparzulage nutzen

Viele Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitern neben dem Gehalt sogenannte vermögenswirksame Leistungen (vL) – je nach Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag bis zu 40 Euro monatlich. Wer seine vL in einen Bausparvertrag einzahlt, kann zusätzlich von der staatlichen Arbeitnehmersparzulage profitieren. Das sind nochmal bis zu 43 Euro pro Jahr extra. Aber auch hier gelten Einkommensgrenzen: Bei unverheirateten Personen darf das jährlich zu versteuernde Einkommen maximal 17.900 Euro betragen, für Verheiratete liegt die Grenze bei 35.800 Euro. Tipp: Auch wer keine vL erhält, kann in den Genuss der Zulage kommen, indem er sich Teile seines Gehalts nicht bar auszahlen, sondern direkt auf das Bausparkonto überweisen lässt. 

Wohn-Riester: Berufseinsteiger-Bonus für junge Erwachsene

Wer von einem Eigenheim träumt, für den lohnt sich das Riester-Bausparen. Denn damit sichern sich Sparer nicht nur die aktuell sehr niedrigen Bauspardarlehenszinsen für ihre künftigen eigenen vier Wände, sondern profitieren auch
von staatlichen Zulagen: Förderberechtigte erhalten jährlich eine Grundzulage von maximal 154 Euro, pro Kind kommen noch einmal bis zu 300 Euro dazu. Für junge Erwachsene unter 25 Jahren gibt es zusätzlich einen einmaligen Berufsstarter-Bonus von bis zu 200 Euro. Damit summiert sich die Eigenheim-Förderung im ersten Jahr auf bis zu 354 Euro. Das Besondere am Riester-Bausparen: Die Zulagen fließen ab Vertragsbeginn sowohl in der Spar- als auch in der späteren Darlehensphase des Bausparvertrags. Zudem gelten – anders als bei anderen Förderungen – bei Wohn-Riester keine Einkommensgrenzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.